© Thomas Schrowe 2011
Märchen unserer PmsA-Kolleginnen am 06.12.2010
Heute war die große Premiere. Wie jedes Jahr führen unsere PmsA-Kollegen ein eigens für sie geschriebenes (abgewandeltes Märchen) vor. Produzentin und Regisseurin ist dabei Frau Glüer, die sich schon lange im Vorfeld ein Märchen aussucht und dann passende Rollen überlegt, die Geschichte umschreibt und neue Texte für jeden Kollegen überlegt. Dazu gehören natürlich auch das Bühnenbild, Accessoires und Kostüme. Eine immense Arbeit, die sie jedes Jahr mit Freude und viel Erfolg tut. In diesem Jahr gibt es das Märchen von "Rumpel und Stielzchen". Vielleicht kann sich der ein oder andere schon denken, welches Märchen hier als Vorlage diente.
 Das Märchen erzählt von zwei  Kobolden (Rumpel und Stielzchen),  die ständig damit beschäftigt sind,  ihren Lebensunterhalt zu erstehlen.  So klauen sie auch dem faulen  Müller einen Sack Mehl.  Der Schatzmeister des Königs ist  daher völlig entrüstet, war der Sack  Mehl doch für ihn  –   nein, für den  König bestimmt.  Nun hatte der Schatzmeister kaum  noch etwas für sich übrig, musste er  doch das Eingetriebene immer  „gerecht“ auf ihn und den König  aufteilen      10 Taler für ihn und keinen für  den König.  Dieser bekam aber die Angeberei  des Müllers mit. Er hat wieder  einmal maßlos übertrieben und  behauptete vor seinen Freunden,  dass seine Tochter Stroh zu Gold  spinnen könne. Rumpel und Stielzchen hörten, wie  die drei Freunde mit ihren Kindern  angegeben hatten und wollten auch  so ein Ding namens Kind für ihre  Arbeit haben.     Während der Schatzmeister dem  König nun von der drohenden  Pleite berichtete, war dieser mit  seinen Märchenbüchern beschäftigt  und suchte permanent seine  Lesebrille.     Nun sollte die Müllerstochter im  Schloss eine Kammer voll Stroh zu  Gold spinnen. Als Lohn winkt die  Heirat mit dem König, den sie  sooooooo süß findet.   Schafft sie es aber nicht, muss  sie in  den tiefsten und dunkelsten Kerker.     Rumpel und Stielzchen machten es  sich derweil zu Hause im Wald  gemütlich und fingen an zu streiten.  Doch als Rumpel Stielzchen  verrumpe ln wollte hörten sie ein  fürchterliches Gejammer vom  Schloss. Dann kam ihnen die Idee, dass sie,  wenn sie der Müllerstochter helfen  würden, als Gegenleistung deren  erstes Kind bekommen könnten.   So riefen sie die  Hexenpilze um  Hilfe, damit sie das Stroh zu Gold  spinnen können.      Der Müllerstochter war das nicht  ganz geheuer.    Aber in den dunklen Turm wollte  sie nicht und der König ist doc h  sooooo süß.     Als das Stroh fertig war und der  zertreute König der Müllerstochter  bereits Märchen vorlas kam der  Schatzmeister und holte sich seinen  Anteil  –   also ALLES.   Denn Geld ist doch das schö nste  überhaupt  –   wenn auch geklaut!     Ein Jahr später kamen Rumpel und  Stielzchen, um das neugeborene  Kinder der nun zur Königin  gewordenen Müllerstochter zu  holen.   Doch Stielzchen konnte bei dieser  Bettelei nicht anders und bot an:  Wenn die Königin in zwei Tagen die  Namen der beiden herausfindet,  kann sie das Kind behalten.   Rumpel war davon natürlich nicht  sehr begeister. Die zwei seifenblasenpustenden  Hofnarren hörten von diesem Leid  und machten sich auf, für die  Königin viele Namen zu sammeln.     Leider waren die richtigen Namen  nicht dabei.   So machten sie sich erneut auf den  Weg als sie im Wald eine gruselige  Entdeckung machten.     Sie sahen zwei  Kobolde, die tanzten  und sangen:   „Heute back ich! Morgen brau ich!  Übermorgen holen wir der Königin  ihr Kind!   Ach wie gut, dass niemand weiß,  dass ich Rumpel, und ich Stiezlchen  heiß.“     Dies berichteten sie der Königin  und diese konnte nun ihr Kind  behalten.   Rumpel und Stielzchen waren ganz  außer sich vor Wut. Nun mussten  sie weiterhin selber Mehlsäcke  schleppen, Buckel kratzen und  Stiefel ausziehen.   Doch halt, da war doch noch was : Der zerstreute König hat den  Schatzmeister erwischt, wie er  Goldsäcke weggeschleppt hat.   Doch was sollte er nun mit ihm  machen?     Rumpel und Stielzchen hatten da so  eine Idee. Waren denn Goldsäcke  nicht noch schwerer als Mehlsäcke?   Sie nahmen den Schatzmeister mit.   So mussten sie auch  nicht warten,  bis er ausgewachsen war  –   er  konnte sofort losarbeiten.     Der zerstreute König, der weiterhin  permanent seine Lesebrille suchte  (die immer auf seiner Nase liegt)  und   die Königin, die ihn soooooo  süß findet, lebten so glücklich und  zufrieden bis an das Märchenende.
Musikalisch verabschiedeten sich alle Darsteller und Mitwirkenden vom Publikum. Nach dieser gelungenen Premiere wird es noch vier weitere Vorführungen für Kindergärten, Grundschulen und Kollegen geben. So viel Arbeit für alle Beteiligten, doch der Erfolg zahlt sie dafür aus. Weiter so und wir freuen uns schon auf das nächste Märchen, dass ihr uns sicherlich im kommenden Jahr auftischen werdet. © by Webmaster
V E R A N S T A L T U N G E N
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